Rügen 2026

 Die größte Insel Deutschlands

Entfernung von unserem Zuhause: 793 Kilometer.


Rügenbrücke von Stralsund kommend



Fahrzeit mit Unterbrechungen: 8 Stunden



Ankunft: 15.03.2026 - 14 Uhr fuchtzehn.
Keine Staus oder Baustellen.
Freie Fahrt

Da wir, wie üblich, viel zu früh ankamen, 
haben wir erst einmal eine Runde mit unseren Hunden gedreht.



Sonnengarten 5, 18573 Seebad Altefähr
Unterkunft ist eine Hälfte eines Doppelhauses.
Schlüsselbox leicht auffindbar an einer Gartenhütte montiert.


Kein Empfang, niemand anwesend.
Schlüssel aus der Box entnommen und einfach reinmarschiert.
Rechte Seite Bad, linke Seite Treppe in das Obergeschoß.
Durch den Flur in das Wohn-Esszimmer mit Küchenzeile.
Wirkt freundlich, hell und geschmackvoll eingerichtet.
Und sauber.

Ausblick EG

Hier gibt es die Details zur Wohnung:

Am Ankunftstag wird in der Regel ausgepackt und erst einmal von den Reisestrapazen entspannt.
Eventuell ein kurzer Rundgang durch die Ortschaft.
Viel gibt es hier nicht.
Recht kleines Ort mit viel Nichts ...

Saison-Bedingt hat noch vieles geschlossen oder nur begrenzt geöffnet.
Es gibt zwei Restaurants und einen Tante Emma Laden mit den üblichen Dorf-Öffnungszeiten.
Also: "Mittach is zu"!

Dafür gibt es ja in Stralsund die großen Einkaufszentren, wie der Strelapark (ähnlich Loop5).

Tag 1 / Montag 16.03.2026



Kein Plan ist auch ein Plan.
Auf jeden Fall wollten wir in die Sandskulpturen Ausstellung nach Prora.

Das Ort heißt so und ist durch seine doch sehr schreckliche Wohnanlage "Kollos von Rügen" bekannt, welche zu DDR-Zeiten schon zu traurigem Ruhm gelang.
Link: https://www.proradok.de/


Da sich die Ausstellung im selben Ort befand, hatten wir entschlossen, erst wieder ein paar Schritte mit unseren Hunden zu laufen, bevor wir uns länger in einer Halle aufhalten.



Es gibt in Prora auch ein Oldtimer Museum, welches wir aber nicht besucht haben.
Ist ja auch immer eh das gleiche.



Schließlich wollten wir zu den Sandskulpturen.


Nach dem Besuch der Ausstellung gab es noch schön 
Kaffee & Kuchen
im selben Gebäude.
Charmanter Industrie Look mit sehr nettem Personal.
Wie fast überall in der Ex-DDR,
hat vieles diesen berühmten Kantilenen-Charm.
 Überwiegend Selbstbedienung von der Theke.





Tag 2 / Dienstag 17.03.2026

6 Uhr 26


FROST und Saukälte!
Aber klar und trocken.


Es war schon die ganze Zeit nicht sonderlich warm.
Das Haus musste von uns erst einmal richtig eingeheizt werden.
Bei uns zuhause beschlagen die Scheiben niemals derart!

Der Plan?!
Tagesausflug Stadt Putbus.
Parkplatz?
Keine Ahnung!
(Fast) Alle Parkplätze kosten Geld.
Manchmal sehr viel Geld.

Zufällig an einer Parkanlage vorbei gefahren und am Straßenrand eine
Parkmöglichkeit gefunden.
Parkanlage ➡️ Parkplatz? 👍😁

Bilder zu Tag 2 Rügen - Putbus,
bitte hier folgen:

Nach Kaffee & Kuchen ging es weiter nach


Das Seebad auf Rügen mit der berühmten Seebrücke
und tollen Häusern aus der
Bäder-Architektur.



weitere Bilder von Sellin

Nach leckerem Bismarck-Hering im Brötchen,
ging es weiter nach


irgendwo im nirgendwo!
Kleiner Jachthafen mit Hotel, Restaurant und 
Technischer Service.
Auch hier Saisonbedingt Ruhezeit






mobile Fischbrötchenbude 😁👍😂

Ohne Kuchen und ohne Fischbrötchen weiter nach


Die ganze Ecke hinter Sellin nennt sich so.
Hier geht es bis zum äußeren Zipfel der Insel, wo quasi die Welt endet ...

Auf den riesigen Parkplätzen weit und breit vielleicht drei Autos.
Also keine Parkgebühr bezahlt und somit eine 'weitere' von vielen Straftaten begangen 😂

Blick Parkplatz nach rechts

Blick Parkplatz nach links.

Entfernung Parkplatz zum Strand

Die Deiche sind zum Glück nicht so hoch wie an der Nordsee
und somit leicht zu 'überwinden'!

In weiter Entfernung (links) irgendeine Steilküste bei der Ortschaft Lobbe.

Auf der rechten Seite
Lotsenturm Thiessow

Zum Glück hängt in der Wohnung eine Karte
und wir konnten die Nächsten Ausflüge planen. 🤭🤭🤭


Tag 3/ Mittwoch 18.03.2026

Wieder Frost

ca. 6:00 Uhr

ca. 7:12 Uhr

Aber es wird ein schöner Tag.
Erstes Ziel heute:

Keine Ahnung?!
hier gibt's nix.
Hafen.
Punkt!



Fähranleger zur Insel Hiddensee.
Hier könnt ihr in Maps sehen, wie das so aussieht,
da drüben.

Hafenparkplatz:

Weitere Bilder von Schaprode:

Von hier aus ging es nach Wittow mit der Fähre weiter,
über Wiek in Richtung Puttgarten.
Für die Überfahrt mussten wir für Auto, zwei Personen und unsere Hunde,
7,40 Euro blechen.
Ganz schön happig!



In Wiek hat Renate eine sehr unangenehme Erfahrung gemacht.
Die Mitmenschen scheinen hier höchst unfreundlich zu sein!
Da saisonbedingt 'alles' dicht hat,
sogar die öffentlichen Toiletten,
wollte sie mal eben auf ein Dixiklo.
Ein Bauarbeiter hat ihr dieses nicht gestattet!
Dumm wie Rotz und frech noch obendrein!
Nun ja, es kann ja nicht jeder Mensch freundlich und 
hilfsbereit sein ...

Kleine Bildstrecke Wiek:






Ankunft Puttgarten.
Ziel:
Kap Arkona
und Umgebung


Auch hier wieder
'saisonbedingt'
alles dicht!
Oder "wegen Reichtum geschlossen"!

Oben auf dem Kreidefelsen waren wir nicht,
dafür aber im Nachbardorf VITT.



Blick über die Felder zum Kap Arkona.

Wegverlauf in Richtung Fischerdorf Vitt.

Von hier geht es Abwärts.

Umgebung sondieren

hinter uns lagen bereits einige Treppenstufen

hier kommen keine Fahrzeuge hin

man nennt es Idylle?

Buden haben "saisonbedingt" noch geschlossen.
Das wohl einzige Restaurant bietet jedoch,
Kost und Trank.

Henry auf Erkundungstour.

Strandnixe und ihre Seehunde.

Eine Art von Kunst?!

Blick rüber zum Kap Arkona

Noch meer Kunst!

wohnen im Fischerdorf.
Hier gibt es tatsächlich auch Ferienwohnungen.
Vitt im Internet:

der Strand von Vitt.


Kühler Wind und (Sonnen-) Brand!

Es gehen wohl sehr viele Anker verloren?!

Der Kanal liegt noch nicht sehr lange.


Da es nirgends etwas zu Essen gab, haben wir auf dem Weg in Richtung Altefähr,
in Glowe Stop gemacht und an einer "Hauptstraße"
in einem Fischladen lecker Fisch gegessen.

Hauptstraße






Da der Tag noch nicht ganz ausgeschöpft war,
ging es weiter nach

Auch hier wieder die schöne rustikale
"Bäderarchitektur"


weitere Bilder:

Nach einem Kaffee im


ging es noch ein wenig durch die Stadt
und zurück zum Parkplatz.


Tag 4/ Donnerstag 19.03.2026

Der Tag gestern war aber auch anstrengend.

Heute ist Regen angekündigt.
Außerdem waren wir noch nicht richtig shoppen!

Da wir geplant hatten den Tag in Stralsund zu verbringen,
um ggf, bei Regen in ein Shopping-Center fliehen zu können,
sind wir nicht 'über' die große Brücke,
sondern daneben dran vorbei.


Für 10 Euro Tagesticket kann man im
Parkhaus am Hafen,
verhältnismäßig günstig
parken.

ein paar Schritte weiter, befindet sich das
Johanniskloster.

Es wurde zu großen Teilen saniert.

Hansa-Gymnasium

Hansa-Gymnasium

Große Parkanlage hinter dem Gymnasium

Blick von Stralsund auf Altefähr.

Nach einem Rundgang durch den alten Stadtkern,
wurde es gegen 13:00 Uhr Zeit,
 für eine Mahlzeit.


Un ich sach noch:
"Iss nich so viel Fisch"!
Un wat hasse nu davon?
"Schuppen"!
😂







Er: Brathering
Sie: Backfisch
Preis mit Getränke: 47 Euro 70
Internetseite jibbet nücht!

Alle Bilder von Stralsund:


Tag 5/ Freitag 20.03.2026

7:26 Uhr Nebel.
Wie die hier dazu sagen, weiß ich nicht.
Der Schotte sagt:
Dreich Weather!



Plan:
Nähere Umgebung abfahren.

Typische (Ossi-) Landstraße!


Da brauchste dir nich wundern, wenn de inne Pampa landest!


Wir sind daran vorbei gefahren:
Das liegt in etwa da,
wo sich Fuchs und Hase
gute Nacht sagen.


Danach Alte Pommernkate

Was soll man an solchen Tagen denn sonst machen?
Na klar, shoppen.
Beziehungsweise sich Sachen anschauen, die man dann doch nicht kauft ...



Schokolade und Pralinen



Ostseeschlamm 🤭😂😂



Bekannt aus Funk und Fernsehen



Viel gucken, viel laufen, dann

Pause!

Der Mensch lebt nicht von
shoppen alleine!


So günstig haben wir die ganze Woche auswärts nicht gegessen.
Leider war der Brokkoli etwas verkocht ...

Was für eine Abzocke,
6,50 Euro für een (winzijet) Menniken.


Zurück in Altefähr und Strandspaziergang.



Blick von Altefähr auf Stralsund

Na? Wie heißt wohl diese Oper?

Das ist der "Raben-Wald"
War manchmal ganz schön laut.



Tag 6/ Samstag 21.03.2026


Da wir für heute Abend schon etwas geplant,
respektive, gebucht hatten,
wollten wir gar nicht so viel tagsüber unternehmen.

Zum Beispiel:
Orte, wo wir noch nicht waren.


Ein Parkplatz in der Stadtmitte war gleich gefunden.
Wieder Parkscheinautomat.
Du musst immer im Voraus wissen, wie lange Du bleiben willst!
Das ist doch echt Kacke!
Zufällig gelesen, dass 30 Minuten gratis Parken erlaub ist.
Man soll nur die grüne Taste drücken und den Parkschein
gut sichtbar platzieren.
Also habe ich den Parkschein gezogen.
ÜBERRASCHUNG!
Ihre Parkzeit endet am 23.03.2026
um 7:34 Uhr?!
So lange wollten wir dann doch nicht bleiben ...!

Was es hier zu sehen gab?
Wir wussten es nicht.
Stadtkern war nicht sonderlich sehenswert.
Also sind wir in Richtung
RUGARD
gestartet.



Wer hätte es geahnt?
Natürlich,
noch alles 'saisonbedingt' geschlossen!

 Minigolf im RUGARD

Ernst-Moritz-Arndt-Turm

Noch ein wenig mit unseren Hunden durch den Wald gestolpert
und wieder zurück ans Auto.
Immerhin waren wir nun eine Stunde hier.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Weiter nach


Wollten wir erst nicht,
da wir diese Abzocke nicht wollten.
Binz ist das teuerste Ort auf Rügen.
Sagen alle!

Wir konnten uns dennoch vom Gegenteil überzeugen.
Kaffee, Kuchen, sonstige Speisen, Souvenirs oder Kleidung,
auch nicht teurer oder sogar etwas billiger als anderswo auf der Insel.

Bis aufs Parken natürlich!
Maximale Parkdauer 2 Stunden.
4,50 Euro.
Obwohl ich den Parkvorgang nach etwa 1:06h
abgebrochen habe,
trotzdem 4,50 Euro!

Diese Abzocke finde ich zum Kotzen!
Hatten wir aber bereits schon einmal an einer anderen Stelle!

Alle Bilder zu Bergen und Binz
findet ihr hier:


Der Abend des 21.03.2026

58 Jahre alt isser nun, de Bub!
Viele Partys, Feste und Feiern gab es schon zu meinen Geburtstagen.
So etwas aber noch nie!

Gut, wollen wir es mal nicht übertreiben!
Es handelt sich lediglich um ein Essen in einem Restaurant.
Aber die Lokation ist es letztendlich, die, die Atmosphäre schafft!

Das Restaurant trägt den Namen
NAUTILUS

Soll sich in der Nähe von Putbus befinden.
Ich habe das
"Hotel und Restaurant Nautilus"
in unser TOMTOM Navi eingegeben.

Weit vor Putbus wurden wir bereits in eine Seitenstraße gelotst.
Aus unserem Unverständnis heraus, haben wir kehrt gemacht und 
sind die Straße in Richtung Putbus weiter gefahren.
Doch unser Navi hat uns ab hier ständig im Kreis geführt.
Auch mein Handy-Navi hat keinen anderen Weg Vorgeschlagen.

Das lag wohl daran, dass die Brücke


wegen Sanierungsarbeiten gesperrt war!

Die Lage der Lokation ist bezaubernd.
Allerdings haben wir in der Dunkelheit nicht all zu viel davon gesehen.


Wir waren meiner Meinung nach zeitig gestartet.

Der Tisch war für 19:00 Uhr reserviert.
Dieses Bild wurde um 19:04 Uhr aufgenommen.

Schaffen wir es noch im Rahmen des akademischen Viertels?
Die Hoffnung schwindet.
Am Waldrand war gerade jemand mit seinem Hund Gassi.
Den könnte man ja mal fragen!
Er hat uns bestätigt, 
dass wir wohl auf dem richtigen Weg wären!
Halleluja!

"Da kommt denn ein "Plattenweg"!
So heißen wohl diese typischen (Ossi-)Landstraßen.
Wir sind die ja nun schon öfter gefahren.
Sind schließlich nicht das erste mal in der (Ex-)DDR!



Dieser Weg war so miserabel, das man,
a.) entweder das Gebiss verliert
b.) einen Bandscheibenvorfall bekommt
oder
c.) nach dem Essen wieder alles rauskotzt!

Irgendwo an einer Kreuzung, wo es nach links weiter ging,
standen Rehe.

"Nunne, gugge do, schunne wieder so debbe Douris"
... müssen die sich wohl gedacht haben! 

19:20 Uhr
Nachdem diese "Straße" nur mit Schritttempo
befahren werden konnte, erreichten wir endlich unser Ziel.

Man könnte vermuten, dass es sich um ein
Fischrestaurant handelt,
in welchen es den
Nautilus zu essen gibt?!

Es handelt sich aber tatsächlich um das sagenumwobene
U-Boot, welches dem Roman von Jules Verne entspringt.



Die Speisekarte ist klein aber übersichtlich.
Die Preise für Rügen angemessen.


Meine Bilder vom Restaurant findet ihr hier:


Sonntag 22.03.2026
Abreise.

Viele Baustellen und Staus auf der Heimfahrt.
9 Stunden Fahrzeit mit kurzen unterbrechungen.

Fazit:
Rügen ist eine Reise wert!
Altefähr:
Es gibt sicherlich schönere Orte.
aber die Unterkunft war sehr schön.


Habe die Ehre
&
in diesem Sinne:
Carpe Diem, man weis nicht, wie lange wir noch reisen können!

der Rettschy



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